Für Revierpächter, die als Lebensmittelunternehmer registriert sind und einige Dutzend Stück im Jahr selbst vermarkten: Strecke erfassen, zerlegen und wiegen, Etiketten drucken, Truhenplätze führen und an den Käufer mit Lieferschein abgeben — jedes Paket zurückverfolgbar bis zum erlegten Stück.
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Revierpächter in Brandenburg, rund 40 Stück Rehwild und Schwarzwild im Jahr, Verkauf an Nachbarn und eine Gaststätte. Ein Überläufer wird erfasst, nach dem Zerlegen werden Keule, Rücken und Gulasch gewogen und etikettiert und in Truhe 2 eingelagert. Als die Gaststätte zwei Keulen und fünf Kilo Gulasch abholt, entsteht der Lieferschein, und auf jedem Paket steht, von welchem Stück es stammt.
Paket wählenWer als Revierpächter Wildbret nicht nur selbst isst, sondern an Nachbarn, Bekannte oder eine Gaststätte abgibt, ist Lebensmittelunternehmer. Mit einigen Dutzend Stück im Jahr kommen schnell einige hundert Kilogramm zusammen, verteilt auf viele Pakete in mehreren Truhen.
Spätestens wenn ein Käufer fragt, von welchem Stück ein Paket stammt, oder wenn ein Etikett fehlt, zeigt sich, ob die Aufzeichnungen auf Zetteln und in Tabellen zusammenpassen. Oft liegen Streckenliste, Etiketten, Truhenbestand und Verkauf an verschiedenen Orten.
Die Software verbindet diese Schritte. Alles beginnt mit dem erlegten Stück: Wildart, Geschlecht, Datum, Ort im Revier, Erleger und Gewicht werden erfasst, auf Wunsch gleich am Handy im Revier.
Nach dem Zerlegen tragen Sie die Teilstücke ein — Keule, Rücken, Schulter, Gulasch, Hack oder was Sie sonst anbieten — und wiegen sie. Jedes Paket bekommt eine Nummer, die es mit dem Stück verbindet, aus dem es stammt.
Für jedes Paket druckt die Software ein Etikett: Produkt, Gewicht, Datum, Herkunft und die Angaben, die Sie für Ihre Ware festlegen. Die Vorlagen passen auf übliche Etikettendrucker und auf Bögen für den Bürodrucker.
Beim Einlagern wählen Sie Truhe und Platz. So sehen Sie jederzeit, was wo liegt, wie viel von welchem Produkt vorrätig ist und welche Pakete schon länger lagern.
Beim Verkauf wählen Sie den Käufer und die Pakete. Die Software erstellt den Lieferschein mit Produkten, Gewichten und Herkunft jedes Pakets und bucht die Pakete aus dem Bestand aus.
Rückwärts funktioniert es genauso: Zu jedem Paket beim Käufer sehen Sie das Stück, das Datum des Erlegens, das Zerlegen und die Lagerung. Vorwärts sehen Sie zu jedem Stück, welche Pakete daraus entstanden sind und an wen sie gegangen sind.
Käufer und Lieferscheine bleiben gespeichert. Wiederkehrende Käufer wählen Sie aus einer Liste, und am Ende der Saison sehen Sie, wie viel Wildbret von welcher Wildart an wen gegangen ist.
Die Software zeigt auch, welche Pakete schon lange in der Truhe liegen, damit ältere Ware zuerst verkauft wird. Vor der Saison sehen Sie auf einen Blick, wie viel Platz in den Truhen noch frei ist.
Preise je Produkt und Kilogramm legen Sie selbst fest; auf dem Lieferschein werden die Beträge daraus berechnet.
Mehrere Jäger eines Reviers können mit eigenem Zugang arbeiten: Jeder erfasst seine Stücke, und alle sehen denselben Bestand.
Die Software läuft im Browser und auf dem Handy, ohne Installation. Der Einstieg dauert eine halbe Stunde: Revier anlegen, Truhen und Plätze eintragen, Produkte und Etikettenvorlage wählen.
Die Software ist für Revierpächter in Deutschland gedacht, die Wildbret selbst vermarkten. Sie ist in Vorbereitung: Wir prüfen zuerst, ob Jäger sie brauchen.
Die Software unterstützt Ihre Aufzeichnungen; für die Einhaltung des Lebensmittelrechts bleiben Sie als Lebensmittelunternehmer verantwortlich.
Für Revierpächter in Deutschland, die als Lebensmittelunternehmer Wildbret selbst an Käufer abgeben.
Käufer, Produkte, Gewichte und die Herkunft jedes Pakets bis zum erlegten Stück.
Ja, auf üblichen Etikettendruckern oder auf Bögen für den Bürodrucker.
Ja, jeder mit eigenem Zugang und alle mit demselben Bestand.
Noch nicht. Die Software ist in Vorbereitung, und wir prüfen, ob Jäger sie brauchen.